Wenn dein Alltag voll ist und deine To-Do-Liste länger scheint als der Tag Stunden hat, dann rutscht ein Thema schnell nach unten: Selfcare.
Also genau das, was dich stabil, klar und leistungsfähig hält.
Und genau deshalb habe ich meine Newsletter-Abonnent:innen gefragt, welche Ideen sie zum Thema „Selfcare-first“ haben.
Die genannten Ideen habe ich in Kategorien einsortiert. Das haben sie geschrieben:
Bewegung & Körperaktivierung
- Körperübungen
- Spaziergang
- Eine Runde mit dem E-Bike drehen – den Fahrtwind spüren
- Tanzen
- Sport
- Yoga
- Spaziergang zum Strand
Bewegung ist aktives Stressmanagement. Sie bringt dich raus aus dem Kopf und rein in den Körper. Sie baut Stresshormone ab und sorgt dafür, dass dein System wieder in Balance kommt.
Innere Ruhe & mentale Entspannung
- Meditation machen oder anhören
- bewusst Dankbarkeit spüren – für all die kleinen Dinge, die schön sind
- Atemübungen
Hier passiert echte Regulation. Dein Nervensystem fährt runter. Deine Gedanken werden langsamer. Genau das ist echte Entspannung – und die Grundlage für nachhaltige Leistungsfähigkeit.
Übrigens: Kennst du schon meine Meditationen für mehr Entspannung und Energie? Das ist eine Sammlung von verschiedenen Meditationen und Hypnose-Audios von mir zu verschiedenen Themen. Und die Sammlung wächst immer weiter.
Körperpflege & sinnliche Regeneration
- Dusche
- Wärme in Form von Wärmflasche oder Baden
- Wellness/Massage
- mich schminken (ohne Angst als eitel abgestempelt zu werden)
- Baden mit Badezusatz
- Sauna
Selfcare darf sich gut anfühlen. Wärme, Wasser, Berührung – das alles signalisiert Sicherheit. Und Sicherheit ist die Basis für innere Ruhe.
Genuss & bewusste Pausen
- Tee in Ruhe
- Kaffee in Ruhe
- Kakaozeremonie
- Mittagessen gehen
- Mittagsschlaf
Stressmanagement heißt nicht immer „mehr machen“, sondern oft: bewusst innehalten.
Kreativer & akustischer Genuss
- Musik
- Ein paar Seiten lesen
- Lieblings Podcast hören (lässt sich auch gut mit einem Spaziergang verbinden)
- Lieblingslied laut hören und mitsingen
- Gutes Hörbuch hören
Musik, Lesen oder ein gutes Hörbuch können dein System genauso regulieren wie eine Meditation. Manchmal ist das genau die Art von Entspannung, die du brauchst.
Natur erleben
- Natur
- Spaziergang
- Eine Runde mit dem E-Bike drehen – den Fahrtwind spüren
- Spaziergang zum Strand
Natur ist eines der kraftvollsten Tools im Stressmanagement. Sie erdet dich. Sie weitet deinen Blick. Sie erinnert dich daran, dass nicht alles dringend ist.
Tiere & Fürsorge
- Hund mit seinem Frühstück glücklich machen
- Katze streicheln
- Meinem Pony das Fell kraulen
- Hund streicheln
Kontakt zu Tieren reguliert nachweislich dein Stresslevel. Nähe, Rhythmus, Wärme – pure Entspannung für dein Nervensystem.
Verbindung & Nähe
- ein kurzer Kontakt mit einem freundlichen Menschen
- Einen lieben Menschen umarmen
Co-Regulation ist ein unterschätzter Teil von Selfcare. Wir sind nicht dafür gemacht, alles allein zu tragen.
Du kannst nur produktiv sein, wenn es dir gut geht
Wenn dein Alltag voll und deine To-Do-Liste lang ist, dann ist es ganz wichtig, eins immer im Kopf zu behalten:
Du kannst nur dann produktiv sein und etwas schaffen, wenn es dir gut geht!
Wenn es dir gerade nicht so gut geht. Wenn du vielleicht müde bist, vielleicht emotional oder körperlich nicht ganz auf der Höhe, dann ist deine allerallererste Priorität DEIN WOHLBEFINDEN! (Sorry für’s Schreien, aber das ist wichtig. :))
Ich vergesse das selbst auch manchmal. Dann falle ich in die Falle: „Wenn ich XYZ fertig habe, dann kann ich Pause machen. Dann kann ich mich um mich selbst kümmern.“ Und dann schiebe ich das mich-um-mich-Kümmern auf.
Und soll ich dir was sagen? Das rächt sich immer. Jedes Mal. Früher oder später.
Irgendwann geht mir die Puste aus.
Dann habe ich gar keine Lust mehr.
Komme schwer aus dem Bett.
Oder werde gleich krank.
Das ist kein Charakterproblem.
Das ist fehlende Entspannung.
Das ist ein Nervensystem im Dauerstress.
Und genau hier beginnt nachhaltiges Stressmanagement.
Was „Selfcare first“ wirklich bedeutet
Deshalb heute die Erinnerung für dich (und für mich): Selfcare first!
Das heißt nicht, dass du jeden Tag zuerst drei Stunden baden sollst oder erst mal ausschlafen. Oder erst mal eine Stunde dein Hobby genießen.
Sondern es heißt:
Tu zuerst das, was dir gut tut, damit du dich so gut wie möglich fühlst und damit die Energie hoch geht.
Und dann mach dich an den ersten Schritt deiner Liste oder an die erste Aufgabe des Tages.
Vielleicht sind es:
- 5 Minuten Atemübungen
- Eine warme Dusche
- Dein Lieblingslied laut hören
- Ein Spaziergang
- Ein Kaffee in Ruhe
- Deinen Hund streicheln
- Ein paar Seiten lesen
Mini-Selfcare. Große Wirkung.
Denn Produktivität ohne Selbstfürsorge ist ein kurzfristiges Modell.
Selfcare ist kein Luxus.
Sie ist die Voraussetzung für Klarheit, Energie und Fokus.
Ein neuer Start in deinen Tag
Vielleicht probierst du morgen Folgendes:
Nicht:
„Was muss ich heute alles schaffen?“
Sondern zuerst:
„Was brauche ich heute für mein Wohlbefinden?“
Stressmanagement beginnt bei deinem Zustand.
Entspannung ist kein Bonus – sie ist die Basis.
Selfcare ist nicht das, was übrig bleibt.
Sie ist der erste Schritt.
Selfcare first.
Immer.
Wenn du auf der Suche nach mehr Entspannung bist, schau dir unbedingt auch meinen Kurs „Endlich Entspannung finden“ an. Darin gibt es viele weitere Hintergründe und Anregungen zum Thema Stress und Entspannung. Und der Kurs wird noch weiter wachsen, sobald ich wieder Zeit dafür habe, Videos aufzunehmen.
