Das pralle Leben!

Gestern auf dem Weg zu KiTa haben wir ein tolles Schauspiel beobachtet! Ein großer Schwarm kleiner Vögel, ich glaube Meisen, hüpften unter lautem Tschirpen in einer Erle herum. Wir hatten unter 0 Grad Celsius, deshalb war es fast ein wenig eigenartig, denn eigentlich würde man ein solches Schauspiel intuitiv wohl eher im Frühling erwarten. Andererseits – ein kleines Picknick mit Erlenzapfen, um die Energie aufzufüllen ist bestimmt genau das Richtige, wenn es kalt ist.

Ich konnte mich nur mit Mühe von diesem lebendigen, fröhlichen Anblick losreißen und fand es einfach nur toll! Ich glaube, ich habe noch nie so viele kleine einheimische Singvögel (mit Ausnahme der üblichen Stare oder Krähen oder Möwen) auf einem Baum gesehen. Und wie sie dort durcheinander gehüpft sind… Wie in einem botanischen Garten. Ich bekam gleich nochmal mehr gute Laune!

Deshalb habe ich beschlossen, dieses Geschenk zu teilen, damit sich noch mehr Menschen von der guten Laune anstecken lassen können:

Viel Freude damit!

Herzliche Grüße

Eure Catrin Grobbin

Der erste Schnee(Mann)

Vor ein paar Tagen hatten wir im Norden den ersten Schnee. Gerade ist es ein bisschen komisch, darüber zu schreiben, denn mittlerweile ist das Wetter schon wieder ganz anders und die weiße Pracht ist wieder komplett verschwunden. Aber der Artikel ist in meinem Kopf und möchte aufgeschrieben werden…

Ich hatte mich vorher schon auf den Tag gefreut, an dem unsere Tochter Schnee bewusst erleben würde. Sie hat zwar schon ein paar Mal Schnee gesehen (schon am Tag, als wir ganz am Anfang aus dem Krankenhaus kamen, schneite es dicke Flocken) und sogar schon in der Hand gehalten, aber ich vermute, dass sie sich daran nicht mehr erinnern kann. Nun, seit sie laufen kann, erlebt sie die Welt sowieso nochmal ganz anders und viel aktiver.

Als wir an besagtem verschneiten Morgen aus dem Haus sind, hatte ich versucht, extra ein bisschen Zeit einzuplanen, damit wir den Schnee gebührend würdigen und ausprobieren können. So ganz hatte mein Zeitplan nicht geklappt, aber ein bisschen Zeit war noch übrig. Allerdings war ihre Reaktion eher verhalten, sie schien den Schnee eher unheimlich zu finden. Kurz war ich enttäuscht. Aber dann habe ich versucht, mich in ihre Lage zu versetzen und fand, dass man das auch wirklich seltsam und beängstigend finden kann, wenn alles plötzlich anders aussieht, überall weißes Zeug, das beim Gehen komische Geräusche macht und an den Schuhen kleben bleibt… Und dann auch noch kalt ist! Den verschneiten Weihnachtsbaum vor dem Haus fand sie dann trotzdem schön, und so einigten wir uns auf eine gemischte Erfahrung und machten uns auf den Weg zur KiTa.

Am Abend im Dunkeln bauten einige Kinder mit dem Schnee auf dem Rasen gerade den ersten Schneemann. Unterwegs hatten wir schon einen ganz kleinen Schneemann auf einem Holzpfosten an der Straße gesehen. Jetzt sprang der Funke über, Töchterchen wollte unbedingt raus aus dem Kinderwagen und “Auch!”. 🙂 Also kriegte ich doch noch mein erstes gemeinsames schönes Schnee-Erlebnis! Als mein Mann nach ein paar Minuten dazu kam, wurde es noch schöner! Die ganze Familie im Schnee… Es fühlte sich an wie ein paar sehr schöne Kindheitserlebnisse, die lange zurückliegen.

Nachdem wir ein bisschen an dem einen Schneemann mitgebaut hatten, haben wir auch noch einen eigenen kleinen gemacht. Der war sehr klein und niedlich – und auch etwas gefährdet, denn die Nachbarjungs waren gerade dabei, einen anderen Schneemann, den sie gebaut hatten, genüsslich wieder in seine Einzelteile zu zerlegen… Also haben wir ihn kurzerhand mit rauf auf den Balkon genommen. Dort stand er, bis er nach einiger Schrumpfung mittlerweile wieder ganz verschwunden ist. Heute, ein paar Tage später hat unsere Kleine sein Verschwinden bemerkt und kurz bitterlich beklagt.

Ich freue mich schon auf den nächsten Schnee und den nächsten Schneemann! Wie toll, wenn man mit seinem eigenen Kind auch nochmal ein bisschen Kind spielen und etwas kindliche Begeisterung wieder ausgraben kann!

Euch auch tolle Wintererlebnisse!

Herzliche Grüße

Eure Catrin Grobbin

Mit Kinderaugen

Ich habe schon immer vieles wahrgenommen, die kleinen Details am Wegesrand, die Unterschiedlichkeit der Dinge. Aber ich muss gestehen, dass dieser Blick in den letzten Jahren hier und da ein wenig eingeschlafen ist. Aber jetzt, wo ich viel in der Gesellschaft unserer Tochter bin, dieser kleinen staunenden Person, werde ich wieder viel mehr dazu angeregt, auf die Dinge zu achten.

Sie sieht noch alles Neue, alles Ungewöhnliche, und mehr: vieles von dem, was für uns schon selbstverständlich ist, sieht sie das erste Mal und bestaunt und bewundert sie… Ein Highlight ihres Tages ist es im Moment, die Hände allein zu waschen. Das Wasser, das einfach so aus dem Wasserhahn kommt, damit herumspielen und es fühlen, davon kann sie einfach nicht genug kriegen.

Vor ein paar Tagen hat sie die Schneeflocken aus Papier am Balkonfenster entdeckt, die ich am Vorabend aufgehängt hatte (die Anleitung gibt es im Adventskalender), ihr Kommentar war “Wow!” – Und ich wusste zuerst gar nicht, was sie eigentlich meint. 🙂

Am letzten Wochenende waren wir auf einem kleinen Weihnachtsmarkt und unsere Tochter ist (mit mir zusammen) das erste Mal mit einem Karussell gefahren. Im Dunkeln mit den ganzen Lichtern, sie war völlig fasziniert! Und ich fühlte mich kurz zurückversetzt in meine Kindheit, es war fast schon wie in einem surrealen Film: das Herumdrehen, die Musik, die Lichter, Eltern, die am Rand bei jeder Runde winken und rufen, begeisterte Kinder, toll!

Eine andere Sache, die ich liebe, ist es, die Adventsbeleuchtung einmal bewusst wahrzunehmen.  Die ganzen Lichterketten, die Weihnachtsbäume und Sterne in den Fenstern. Gerade die Adventszeit lädt ja ein, wieder mit Kinderaugen durch die Welt zu gehen. Überall leuchten Lichter, alles ist bunt und hell, trotz oder gerade wegen des Kontrasts mit der Dunkelheit und dem kalten Wetter. Vor einigen Tagen kamen wir spät nach Hause und konnten unserer Tochter den Weihnachtsbaum zeigen, der vor unserem Haus aufgestellt ist. Die Hausverwaltung spendiert jedes Jahr einen. Dankeschön übrigens! Es ist eine schlichte Tanne mit einer Lichterkette dran, aber die kleine Maus stand staunend davor… Ich freue mich schon darauf, wie sie unseren eigenen Weihnachtsbaum anstaunen wird, wenn wir ihn aufgestellt und fertig geschmückt haben! Auch darüber könnte man eigentlich schon einen eigenen Artikel schreiben: Adventszeit und Weihnachten – was sie abseits vom Schenken so schön und so besonders macht.

Aber ich bleibe jetzt beim eigentlichen Thema und wünsche Euch einen wunderbar wachen Blick für die vielen Wunder des Alltags und die schönen Dinge am Wegesrand. Gerade auch in der häufig so stressigen Jahreszeit. Auch das kann man als kleine Achtsamkeitsübung einsetzen, um wieder langsamer zu werden und nicht einfach durch den Dezember zu rennen. Wahrnehmen, was ist, bestaunen und genießen. Ich wünsche Euch viel Spaß dabei!

Einen schönen zweiten Advent!

Eure Catrin Grobbin

Farbkontraste II – bunter November!

Mitten im grauen November habe ich noch einige tolle bunte Aussichten entdeckt, die ich gern mit Euch teilen möchte. Hier kommen einige, die direkt vor meiner Haustür zu finden waren:

Sind die Farben nicht toll?! Das Titelbild und das letzte Bild habe ich lustigerweise direkt vor dem Finanzamt aufgenommen… 🙂 Und mittendrin ein kleiner Sommergruß in Form der letzten Rose (tatsächlich vor einigen Tagen aufgenommen!) … toll!

Ich bin mal wieder begeistert, dass ich inmitten dieses ziemlich verregneten und grauen November so schöne Farben gefunden habe und werde die Augen weiter danach offen halten! Und bald beginnt ja auch schon die schöne Adventsdekoration, auch darauf freue ich mich schon sehr!

Euch auch einen farbenfrohen November,

liebe Grüße

Eure Catrin Grobbin

Mehr Meer

Nachdem ich in einem früheren Artikel bereits einmal darüber sinniert habe, mich “einfach mal ans Meer zu verfahren“, bin ich jetzt tatsächlich da. Familienurlaub an der dänischen Ostsee, schön!

Das Meer hat immer eine unheimlich beruhigende Wirkung auf mich. Der Blick, der Wind, der Geruch nach Algen und Salzwasser … aaaahhhh! Und besonders seit ich in der Großstadt lebe, wo man schon etwas rausfahren muss, wenn man einen weiten Blick haben möchte, genieße ich sehr, wenn ich einmal schön in die Weite schauen kann. Das Auge kommt zur Ruhe, der Blick kann schweifen, ohne an einer Häuserwand hängen zu bleiben. Und dann noch das gleichmäßige Plätschern der Wellen, die absolut verlässlich, aber immer mit unterschiedlicher Intensität am Strand auslaufen.

Und weil ich weiß, dass das auch vielen anderen Menschen so geht, habe ich euch eine kleine Prise Ostsee mitgebracht. Bitteschön:

Ist das nicht schön?!

Und gleichzeitig hat das Meer etwas Majestätisches, Erhabenes, so groß, so weit, so mächtig. Unsere Tochter, die das Meer gerade das erste Mal bewusst erlebt, hat noch einen Riesenrespekt davor. Heute wollte sie immer wieder, dass Mama und Papa sich mit den Gummistiefeln in die Wellen stellen, um zu beweisen, dass diese nicht gefährlich sind- Erst danach hat sie sich selbst ganz vorsichtig vorgewagt, um dann gleich wieder schnell an Mamas Hand weiter auf den Strand zurückzulaufen. Währenddessen fiel mir erst einmal wieder ein, dass das Meer nichts selbstverständliches ist, sondern etwas, das einen durchaus auch aufwühlen kann. Und es sieht immer anders aus, mal in “Puderzuckerfarben”, ganz sanft und ruhig, dann wieder wild und außer Rand und Band im Sturm, mal glatt und glänzend, dann dunkel und voller Schaumkronen. Auch diesen Kontrast finde ich sehr schön. Man kann im Urlaub jeden Tag dreimal ans Wasser gehen und es ist immer wieder neu. Also doch mal wieder öfter ans Meer verfahren…

Und wie geht es dir mit dem Meer? Oder hast du einen anderen Ort, der dir sehr gut tut? Ich freue mich, im Kommentar darüber zu lesen, wenn du magst.

Herzliche Grüße

Catrin Grobbin

Herbstfarben

Im Herbst, wenn es langsam (oder auch schnell) kühler wird, gibt es mindestens eine Sache, die ich wirklich großartig finde: Das bunte Herbstlaub und die neuen Farbkontraste, die dadurch entstehen. Wer in dieser Zeit mit offenen Augen durch die Welt geht, kann immer wieder neue, noch nie gesehene Farbenspiele entdecken. Natürlich muss man dann auch gerade Zeit haben, diese Pracht zu genießen oder überhaupt wahrzunehmen.

Nachdem ich gerade sehr viel gearbeitet hatte, habe ich jetzt ein paar Tage frei und kann mir daher den Luxus erlauben, meinen Blick schweifen zu lassen und sogar ein paar Fotos zu machen. Das ist wirklich wunderbar und es erfüllt mich gerade mit viel Freude!

Gerade heute habe ich die Geduld unserer Tochter auf eine kleine Probe gestellt, indem ich immer wieder stehen geblieben bin “Mama will noch ein Foto machen…”. Sie hat tapfer mitgemacht und ausgehalten. Aber immerhin bin ich zuvor auch gefühlte 100 Male mit ihr einen Hügel raufgekraxelt und die Rutsche wieder hinunter gesaust. Eine Hand wäscht die andere. 🙂

Für alle diejenigen, die dieser Tage keine Zeit und Muße haben, nach buntem Herbstlaub Ausschau zu halten, habe ich ein paar kleine Bilder unten eingefügt. Viel Spaß damit! Und vielleicht sind sie ja eine kleine Anregung, sich doch die zwei Extraminuten auf dem Weg zur Arbeit zu gönnen, um an einer schön gefärbten Hecke oder einem bunten Baum einmal kurz innezuhalten und darüber zu staunen, wie die Abläufe der Natur sozusagen Nebenbei für uns so eine Augenweide bieten.

Herzliche Grüße und viele bunte Momente

Catrin Grobbin

30 Tage Positiv-Bilanz-Challenge: Übung in Wertschätzung, Freude und Dankbarkeit Teil IV – Fazit

Ein Wort vorweg: Dieser Beitrag bezieht sich auf Teil I, Teil II und Teil III der im Titel genannten Übung. Falls Du diese Artikel noch nicht gelesen hast, fang am besten damit an, sonst macht ein Fazit ja wenig Sinn. 🙂

Und jetzt mein Fazit: Das war wirklich eine tolle Challenge, die mir neue Einsichten gebracht hat und die ich nur weiterempfehlen kann!

Zuerst kamen mir die 30 Tage sehr lang vor, zumal ich dieses Mal ja selbst aktiver war als bei der letzten Challenge, zu der mir meine Freundin jeden Morgen eine Aufgabe geschickt hat und ich einfach versucht habe, diese so gut es geht umzusetzen. Ich musste selbst daran denken und wegen dieses Artikels in vier Teilen ja auch noch jeden Abend etwas aufschreiben. In den ersten Tagen habe ich ernsthaft darüber nachgedacht, ob ich die Übung nicht doch auf 10 oder 20 Tage verkürzen sollte. Zumal ich an einem langen Wochenende abends einfach nicht dazu gekommen bin und es auch zwischendurch mal vergessen habe zu schreiben. Dadurch war ich unsicher war, ob ich dies tatsächlich durchhalten kann.

Aber nun, nachdem ich 30 Tage vorbei sind, habe ich tatsächlich den Eindruck, dass ich eine neue Gewohnheit etablieren konnte. Mein Blickwinkel ist – was ich ja auch damit beabsichtigt hatte – wieder mehr auf die positiven Aspekte eines Tages gerichtet. Dadurch, dass ich wusste, dass ich abends etwas aufschreiben wollte, habe ich auch im Verlauf des Tages schon immer mal wieder darauf geachtet, was mir am Tag gefällt und gut tut. Und wenn, wie es so häufig im Alltag passiert, mir eine Situation nicht so angenehm war, kam manchmal der Gedanke “Das kannst du gleich wieder vergessen, wir schreiben ja nur die positiven Aspekte auf.”.

Ich empfehle allen, die bisher nicht mitgemacht haben, diese oder eine ähnliche Übung auch mal zu machen. Seit ein paar Tagen versuche ich, gleich morgens damit zu starten, um gut in den Tag zu kommen. Ohne Blog oder Tagebuch, einfach in Gedanken. Ich kann euch sagen, das macht auch Spaß und gute Laune, und der Tag wird gleich besser, falls er holperig angefangen hat.

Wenn ich mir die Einträge so ansehe, wiederholt sich natürlich einiges. Das fand ich zuerst fast ein wenig erschreckend, führte es mir doch vor Augen, wie (vermeintlich) gleichförmig mein Leben zur Zeit verläuft. Aber dann dachte ich, dass das eigentlich ja keine schlechte Sache sein muss, dass ich mich einfach auch immer wieder über schönes Wetter oder schöne Erlebnisse mit meiner Tochter freuen darf, und dass gleichzeitig jeder Tag besonders und anders ist, auch wenn er ähnliche Elemente hat. Und eigentlich ist es ja auch egal, wie viel Abwechslung es im Alltag gibt, Hauptsache er macht Spaß.

Ab dem dritten Drittel ist mir aufgefallen, dass mir immer mehr Dinge einfallen, die ich gern aufschreiben möchte. Zuerst war ich immer froh, wenn ich zwei oder drei gefunden hatte, möglichst auch nicht immer die gleichen. Jetzt am Ende wollte ich gern immer noch mehr berichten, das an sich ist schon ein schöner Effekt. Gegen Ende habe ich dann beschlossen, noch einmal bewusst den Blick zu weiten und nachzudenken, ob mir nicht noch ganz andere Aspekte einfallen. Und siehe da: auch das hat geklappt.

Natürlich könnte es sein, dass bei mir gerade alles super läuft, und im Großen und Ganzen stimmt das auch. Aber wenn ich mal aus dem Nähkästchen plaudern darf, dann hatte ich auch anstrengende und müde Tage dabei und auch ein paar Dinge, die nicht ganz so optimal gelaufen sind. Aber dadurch, dass sie überhaupt nicht Thema dieses Sichtweisenexperiments waren, bekamen sie oft nicht so eine große Tragweite. Das würde ich gern beibehalten: Den Fokus auf das Schöne ausrichten und alles andere zwar wahrnehmen und (er)leben, dann aber auch wieder “zu den Akten legen”, damit am Ende das Schöne übrig bleibt.

Das ist auch das, was ich mir für das Ende ganz am Ende wünsche (das natürlich am besten noch gaaaanz lange Zeit hat), dass das Schöne bleibt und zählt und der Rest nicht so wichtig oder auf den zweiten Blick vielleicht doch wichtig war. Bei Übungen, die in manchen Seminaren gemacht werden wie “Wenn du am Ende deines Lebens zurückblickst, was möchtest du sehen?” oder “Wenn heute dein letzter Tag wäre, was würdest du tun?”, wird auch darauf abgezielt, die Wichtigkeit der Dinge einmal zu betrachten und die eigene Sicht auf das auszurichten, was wirklich zählt. Und wenn ich dann nochmal auf meine Bilanz schaue, bin ich gerade sehr zufrieden. Denn was kann wichtiger sein, als schöne Zeit mit den Menschen zu verbringen, die ich liebe. Und davon konnte ich in den letzten 30 Tagen eine Menge berichten. Und wenn dann auch noch zwischendurch die Sonne scheint und es leckeres Essen gibt, ist das Leben doch super, oder? Was braucht mensch mehr?!

Das war jetzt einmal der “ganz große Blick”. Aber auch ohne diesen scheint es mir sinnvoll, immer mal wieder eine Korrektur des Blickwinkels vorzunehmen, auch im Kleinen. Also, worauf wartest du noch? Probier es doch auch einfach einmal aus! Ich wünsche allen, die sich dafür entscheiden, viel Spaß damit und ebenso schöne Erfahrungen, wie ich sie hatte.

Herzlich,

Eure Catrin Grobbin

30 Tage Positiv-Bilanz-Challenge: Übung in Wertschätzung, Freude und Dankbarkeit Teil III

Zwei Drittel der Übung sind schon vorbei, hier folgt Teil III:

Tag 21: Nachdem ich eine Stunde Wartezeit gemütlich in einem Café verbracht habe, hatte ich auch noch eine sehr angenehme Nackenmassage. Zum Mittag habe ich uns selbst gemachte Kartoffel- und Süßkartoffelpommes gegönnt und beschlossen, dass ich heute nicht mehr arbeite (wegen eines Termins mitten am Vormittag lohnte es sich ohnehin nicht mehr, noch ins Büro zu fahren). Am Nachmittag hatten unsere Tochter und ich noch Spaß in der Bücherhalle und nun schläft sie schon wieder, ging ganz entspannt. Toller ruhiger Tag!

Tag 22: Heute will ich für den ersten Punkt kurz ausholen: Das Wetter war heute besser, als ich dachte. Deshalb hatte ich mir vorgenommen, unsere Tochter heute mal zu Fuß von der KiTa nach Hause laufen zu lassen, die Karre war natürlich als Backup dabei. In der ersten halben Stunde kamen wir genau fünf Meter weit, weil nämlich die kleine Tür zur Abstellmöglichkeit für die Kinderwagen so spannend war, dass wir dort eine lange Spielrunde eingelegt haben. Es ist mir gelungen, mich relativ schnell von meinem “Erwachsenenplan” des Nachhausegehens zu lösen, also hatten wir beide viel Spaß dort. Und obwohl die kleine Maus ganz müde war, haben wir trotzdem noch bis halb sechs schön draußen weiter gespielt. Die Abendroutine ging auch wieder schön reibungslos, sehr angenehm. Besonders schön war es, dass wir ein gemeinsames Abendessen genießen konnten, obwohl mein Mann gerade sehr viel arbeiten muss. Und nun habe ich noch alles im Haushalt geschafft, was ich wollte und backe nebenbei zusätzlich ein Banana-Bread, auf das ich mich schon freue. 🙂 Oh, sehr toll fand ich ein paar Minuten am Nachmittag, in denen meine Tochter und ich auf dem Rasen vor einem blühenden Busch gesessen und den Hummeln und Bienen beim Pollensammeln zugesehen haben! Sehr entspannt, innig und auch interessant! Es war wunderbar, diese Beobachtung mit Kinderaugen zu teilen. Und der Moment, als mein Mann dann noch für ein paar Minuten auf den Spielplatz kam und unsere Tochter sich total gefreut hat, war auch besonders schön. Und dass wir als Eltern gemeinsam erlebt haben, wie sie das erste Mal ganz allein gerutscht ist! (So langsam komme ich dahinter, man muss einfach ein bisschen länger nachdenken, dann kommt immer mehr. Oder ist das etwa schon der Übungseffekt?! ;-))

Tag 23: Heute konnte ich meine Arbeit meistenteils so gestalten, dass sie sich kaum wie Arbeit angefühlt hat, das war sehr angenehm. Ich meine, meistens macht mir Spaß, was ich tue, deshalb habe ich ja diesen Beruf und Job ausgesucht, aber auch an anfänglich lustlosen oder müden Tagen wie heute etwas Sinnvolles zu tun, ohne gegen den eigenen Widerstand arbeiten zu müssen, ist ja manchmal herausfordernd. Heute jedoch konnte ich den Rest eines Vortrags von Vera F. Birkenbihl anschauen, um daraus neue Erkenntnisse für meine Seminare zu den Themen Lernen lernen und Didaktik zu ziehen. Ich habe sogar noch einen zweiten angefangen, den ich am Wochenende unbedingt zu Ende schauen möchte. 🙂 Unsere Zeitplanung harmonierte heute besonders gut mit dem Wetter, denn es fing erst richtig an zu regnen, nachdem wir ausgiebig draußen gespielt hatten und gerade in die Wohnung gegangen waren. Das tägliche Aufräumen konnte ich erledigen, während unsere Tochter gegessen und gebadet hat, so dass jetzt, da sie schläft, schon der Feierabend beginnen kann, so soll es sein.

Tag 24: Obwohl ich den ganzen Tag sehr müde war, hat bei der Arbeit heute alles gut geklappt, das war unerwarteterweise gut. Danach sind mein Mann und ich mit unserer Tochter Essen gegangen, das war ein schöner Abschluss der Arbeitswoche. Und jetzt gehe ich früh ins Bett, auch das ist toll! Gute Nacht!

Tag 25: Heute haben mir am besten die zwei ausgedehnten Nickerchen am Morgen und am Nachmittag gefallen. Da wir gerade alle sehr müde sind, war das am besten für alle. Dazwischen haben wir Einkaufen und Spazierengehen schön verbunden, anstatt mit dem Auto zu fahren, auch das war schön. Und abends waren wir nochmal gemeinsam draußen und haben anderthalb Stunden gespielt und die Gegend erkundet. Ein runder Samstag.

Tag 26: Irgendwie nicht “mein” Tag heute, aber wie es so schön heißt “All feelings are good”… In diesem Sinne: Juchu! Ich konnte heute viel Frustration spüren! Obwohl eigentlich alles gut war, nur meine Nerven irgendwie nicht. Trotzdem zur Übung: Das Wetter war schön, es gab auch wieder Nickerchen (gut für die Nerven), nur nicht so lange. Dafür waren wir am Nachmittag schön zu dritt draußen und haben die Gegend erkundet und Sandkuchen gebacken. Und am schönsten: Unsere Tochter war relativ früh im Bett, also ich gleich auch. Tag geschafft! Yeah!

Tag 27: Zum Schluss gebe ich mir ab heute nochmal ein bisschen mehr Mühe und versuche, etwas zu finden, das ich in den vergangenen Tagen noch nicht so häufig genannt habe. Gerade merkte ich nämlich, dass ich mich selbst beim Nachdenken über die Übung ein bisschen langweilte (Wetter schön, Kind gut drauf,…). 🙂 So soll es ja eigentlich nicht sein. Also: Ich freue mich darüber, dass meine Pflänzchen auf dem Balkon so toll wachsen! Und dass ich heute ein sehr schönes Abschlussmittagessen mit meiner Kollegin hatte, die morgen ihren letzten Tag vor einer einjährigen Arbeitspause hat. Außerdem haben alle meine Teilnehmer aus einem Seminar pünktlich ihre Abschlussaufgabe abgegeben, das hatte ich glaube ich noch nie! 🙂 Achja, und heute habe ich nur nette und umsichtig fahrende Busfahrer getroffen. Auch ein Grund zur Freude. Gerade kühlt die Luft etwas ab, was auch sehr angenehm ist und die Vögel singen ein schönes Abendlied, genau richtig zum Feierabend.

Tag 28: Heute Mittag habe ich mit Kolleginnen und Kollegen zuerst schön zu Mittag gegessen und mich dann bei einem “Nachtischgetränk” noch weiter sehr interessant ausgetauscht. Danach war das Abholen meiner Tochter heute sehr schön, weil sie sich so gefreut hat, mich zu sehen. Und auch auf dem Spielplatz waren heute nette Menschen unterwegs und wir konnten viel Spielzeug ausleihen, was ich als Gegenzug zu den Sachen, die usnere Tochter sich oft ausleiht, sehr schön finde. Und die Wolken, die gerade an meinem Fenster vorbeiziehen finde ich auch toll.

Tag 29: Wow, schon der vorletzte Tag der Challenge! Das ging jetzt doch sehr schnell zum Schluss. Heute war besonders schön, dass ich trotz Unwetterwarnung für den ganzen Tag ab 11 Uhr den ganzen Tag trocken geblieben bin – und dabei gab es zwei schwere Gewitter, aber jeweils NACHDEM ich im Haus war. 🙂 Und unsere Tochter hat sich heute ein paar Mal ganz doll an mich angekuschelt, wundervoll. Heute früh habe ich tolle Sandalen gefunden und gekauft, mit ganz weichem Leder, wie ich sie mir schon lange gewünscht habe. Und ich hatte eine supertolle Coachingstunde, es hat sich innerlich richtig viel bewegt und ich fühle mich nochmal viel besser seitdem! Dankeschön! Ich bin gespannt, was morgen der letzte Tag dieser Übung bringt…

Tag 30: Der letzte Tag dieser Übung war ein ganz normaler Arbeitstag, nichts Spektakuläres zu berichten. 🙂 Aber natürlich einiges Positives. Zunächst hat unsere Tochter heute Nacht etwas ruhiger geschlafen, und da ich früh im Bett war, habe ich tatsächlich ausreichend Schlaf bekommen. Und das, obwohl sie kurz vor fünf vor dem Bett stand und aufstehen wollte. 🙂 Im Büro konnte ich endlich mal meinen Schreibtisch aufräumen und und einige kleine organisatorische Aufgaben erledigen und überblicke nun wieder besser, was noch ansteht. Am Nachmittag hatte ich ein schöner Seminartermin mit unerwartetem Entspannungsanteil (weil von den Teilnehmern gewünscht), der mir auch sehr gut getan haben.  Bei der Rückfahrt hatte ich nahtlosen Übergang zu allen Bussen. Und unsere Tochter hat sich sehr gefreut, als ich am Abend nach Hause kam, und hat mich freudig begrüßt. Und sie ist ganz leicht eingeschlafen. Ein schöner Abschluss.

Mein Fazit zur Übung könnt Ihr im nächsten Blogartikel lesen.

Herzlich,

Eure Catrin Grobbin

30 Tage Positiv-Bilanz-Challenge: Übung in Wertschätzung, Freude und Dankbarkeit Teil II

In Teil II meiner “Challenge” geht es nun weiter mit

Tag 11: Heute gab es am Nachmittag viel besseres Wetter als angekündigt. Besonders schön war auch der gemeinsame Familieneinkauf am Vormittag und ein ausgedehnter Mittagsschlaf.

Tag 12: Heute Vormittag hat es noch geregnet, aber am Nachmittag hatten wir wieder schönstes Sommerwetter. Auch heute war ein sehr schöner, harmonischer Tag, wir haben gespielt, gegessen, geschlafen und nochmal viel gespielt, am Nachmittag draußen. Unsere Tochter ist toll und lernt und lernt! Heute hat sie mir bewiesen, dass sie sehr wohl schon auf der Schaukel für große Kinder schaukeln kann 🙂 und Rutschauto fahren klappt auch schon ganz gut. Einschlafen konnte sie heute auch gut, so dass ich sogar noch ein bisschen arbeiten konnte (Wer das seltsam und dem Blog-Thema womöglich nicht angemessen findet, muss bedenken, dass Zeit zum Arbeiten in Ruhe aufgrund der Kinderbetreuung im Moment sehr kostbar und rar ist und dass ich es sehr genieße, wenn ich ohne Zeitdruck etwas erledigen kann.). Besonders schön war außerdem, dass mein Mann unverhofft noch auf den Spielplatz kam, obwohl er eigentlich den ganzen Tag arbeiten musste. Das war eine schöne Überraschung.

Tag 13: Das wird jetzt ein bisschen langweilig, aber heute war wieder super Wetter und unsere Tochter und ich waren quasi den ganzen Tag draußen, abgesehen von der Mittagspause. Mein Mann hat leckeres Mittagessen gekocht und das Zubettbringen hat gut geklappt und wir hatten noch einen schönen ruhigen Abend zu zweit.

Tag 14: Mein Seminartermin heute hat sehr gut geklappt und hat Spaß gemacht. Obwohl (oder vielleicht auch weil) ich einiges umgestellt und dadurch etliches noch offen gelassen hatte, funktionierte das Konzept, und ich hatte den Eindruck, dass es den Teilnehmern auch Spaß gemacht hat und es interessant war, mindestens einiges. Es folgen noch drei weitere Seminartage, ich bin gespannt, wie es weiter geht. Auf jeden Fall bin ich gerade sehr dankbar für meine Arbeit, in der ich soviel lernen darf und mit Menschen arbeiten und kreativ sein und noch soviel mehr! Da es heute Nachmittag geregnet hat (muss ja auch mal sein, dafür muss ich das Balkongemüse nicht gießen), haben wir drinnen gespielt. Das ging trotzdem unsere Tochter SEHR müde war, ganz gut und hat auch Spaß gemacht. UND sie liegt schon seit 18 Uhr schlafend in ihrem Bett, so dass ich gerade nochmal in Ruhe eine Runde arbeiten kann und danach noch Aussicht auf einen freien Feierabend mit meinem Mann habe. Himmlisch!

Tag 15: Schon Halbzeit! Das ging irgendwie schnell… Mein Seminartag hat heute auch wieder sehr gut geklappt. Ich bin sehr zufrieden mit den Ergänzungen und kann mit den kleinen “Unebenheiten”, die mit einer Veränderung eines Ablaufplans einher gehen, gut leben. Heute Nachmittag waren wir gemeinsam einkaufen und unsere Tochter hat das Einkaufszentrum “geentert”. Dabei habe ich mit ihr gemeinsam die Beschaffenheit verschiedener Sitzgelegenheiten erkundet, das war mal was Neues. Auch beim Rolltreppe-Fahren hatten wir gemeinsam Spaß.
Gerade habe ich noch eine abendliche Arbeitsrunde eingelegt und war erfreut, dass der Vortrag auf DVD, den ich noch zu Ende sehen wollte, kürzer war, als gedacht, denn am Ende gibt es eine längere Diskussion, die ich nicht mehr ansehen muss. Früher Feierabend!

Tag 16: Heute feiere ich eine ganze Reihe von Erfindungen: Gummistiefel und Regenkleidung, damit man auch bei “Schietwetter” mit dem Kind raus kann, Schaukeln, Balanciergeräte und Wippen, weil man sie auch bei Regen benutzen kann und außerdem unseren Gymnastikball und den Manduca, weil man mit dieser Kombination auch ein unwilliges und sehr müdes Kind schnell in den Schlaf wippen kann. 🙂 Außerdem hatte ich heute zwei köstliche Mahlzeiten, und das relativ unerwartet, weil wir gestern nichts gekocht haben und ich zunächst dachte, dass ich mich mit einem einfachen Brot und einem semi-leckeren Mensa-Essen zufrieden geben würde müssen. Überhaupt hat mir der Tag heute wieder viel Spaß gemacht. Und nun noch einen kurzen schönen Feierabend, und dann kann ich heute mal früh ins Bett gehen, auch beides schön!

Tag 17: Mein Seminar ist gut zu Ende gegangen, ich bin sehr zufrieden mit dem Verlauf und den TeilnehmerInnen schien es (zumindest soweit ich es mitbekommen habe) auch so zu gehen. Darüber freue ich mich und darüber, dass es mir auch Spaß gemacht hat. Gleichzeitig ist es auch schön, wieder ein Seminar geschafft zu haben (das darf auch die Seminarleitung mal sagen :-)). Soeben habe ich außerdem in meiner abendlichen Arbeitsphase noch eine andere wichtige Sache fertig bekommen, morgen noch einmal Korrektur lesen, und dann ist auch das abgeschlossen und kann verschickt werden. Wir sind noch vor dem Regen trocken nach Hause gekommen, mein Mann hat unsere Tochter abgeholt und dann mich eingesammelt, so dass ich einen entspannten Nachhauseweg hatte. Und nun ist Feierabend!

Tag 18: Heute haben wir wieder viel Zeit draußen verbracht. Diesmal gefiel mir besonders, dass wir eine Stunde lang am Bolzplatz gesessen und den fußballspielenden Jungs zugeschaut haben. Das war für mich sehr entspannend und eine schöne kleine Pause. Außerdem schien die Sonne nicht so sehr, so dass wir uns das Eincremen einmal sparen konnten, was sonst immer nur widerwillig ertragen wird. Nebenbei hatten wir einige nette Begegnungen mit anderen Kindern und Eltern sowie zwei Hunden namens Fritz und Alois. 🙂

Tag 19: Heute hatten wir unerwarteterweise schöne Familienzeit am Morgen, das war toll! Außerdem hat unsere Tochter heute das Wasserplanschen (heißes Wetter!) und ihr neues Vierrad sehr genossen, das hat mich sehr gefreut! Und weil sie früh müde war, haben wir jetzt wieder einen schönen Feierabend zu zweit, und das, obwohl sie länger zum Einschlafen gebraucht hat. 😉 Ach, und in der Mittagspause hatte ich endlich Zeit, meine Nägel sommerlich zu lackieren, das wollte ich schon ganz lange machen.

Tag 20: Dieser Tag war eine kleine Herausforderung für mich. Aber es ist eine Challenge, also mal nachdenken, was ich heute gut fand… Das Wetter war besser als angesagt und ich bin (fast) trocken zur Arbeit hin und wieder zurück gekommen, meine Tochter immerhin ganz trocken. Bei der Arbeit konnte ich einige Sachen fertig stellen, so dass ich morgen mit frischer Energie neue Themen anpacken kann. Die Arbeit mit meiner Kollegin ist immer wieder neu sehr angenehm und produktiv. Heute Abend war ich total platt, und mein Liebster hat die ganze Küche allein unsere Tochter ins Bett gebracht, aufgeräumt und alles fertig gemacht, so dass ich schonmal eine Runde schlafen konnte. Dankeschön!

Die letzten 10 Tage gibt es im nächsten Artikel…

Herzliche Grüße

Eure Catrin Grobbin

30 Tage Positiv-Bilanz-Challenge: Übung in Wertschätzung, Freude und Dankbarkeit Teil I

Gestern habe ich spontan eine neue “Challenge” begonnen, weil mir die letzte soviel Spaß gemacht hat. Ich habe mir vorgenommen, jeden Abend mindestens zwei Sachen aufzuschreiben, die gut waren, mir Freude bereitet haben, die ich wertschätze und/oder für die ich dankbar bin. Einigen habe ich spontan eine WhatApp–Nachricht dazu geschickt, aber dann dachte ich, es direkt hier hineinzuschreiben ist viel einfacher und besser, als Leute, die vielleicht gerade gar keine Lust darauf haben, mit Kurznachrichten zu bombardieren. 🙂 Außerdem ist die Übung auf diese Weise noch ein wenig dauerhafter. Wer mag, kann gern für sich selbst mitmachen oder in den Kommentaren etwas dazu schreiben.

Dieser Artikel wird dadurch ein wenig anders werden als die anderen, denn ich werde ihn ja nun 30 Tage lang immer wieder ergänzen. Es lohnt sich also, immer mal wieder vorbeizuschauen und weiterzulesen.

Tag 1 (Gestern): Ich habe eine schicke Powerpoint-Präsentation für einen Vortrag, den ich Montag halten werde, gebastelt, mit gaaaaanz vielen selbst gemalten Bildchen drin. Und ich hatte ein sehr nettes spontanes Mittagessen mit einem Kollegen. Außerdem haben wir abends wieder unser momentanes Lieblingsvideo angeschaut, das uns immer gute Laune macht, weil wir mitlachen müssen: Ganda Boys Laughter is medicine. Das waren ja schon drei (und ich könnte noch mehr aufzählen) schöne Sachen des Tages. So schwer ist die Challenge gar nicht…

Tag 2: Das Highlight des Tages war heute ein total schöner Familienausflug ins Niendorfer Gehege. Wir sind spazieren gegangen, haben Rehe mit Möhren- und Apfelstückchen gefüttert (nur ein ganz paar) und waren mit unserer Tochter auf dem Spielplatz. Das Wetter war super, Sonne aber nicht heiß, alle hatten Spaß, toller Tag! Außerdem gab es leckeres Spiegelei zum Frühstück und gerade bringt mein Mann die Kleine ins Bett und ich habe frei, um diesen Artikel anzufangen. 🙂 Ich bin schon gepannt, was es heute noch Schönes gibt und was ich morgen berichten kann!

Tag 3 – 6: Abends gab es irgendwie keine Gelegenheit, etwas aufzuschreiben, deshalb gibt es jetzt Wertschätzung für alle drei Tage zusammen. 🙂
Das Wetter war toll, wir waren viel gemeinsam draußen, die ganze Familie und auch ich und unsere Tochter zu zweit, das hat viel Spaß gemacht. Überhaupt hatten wir an diesem langen Wochenende viel schöne gemeinsame Zeit, auch in der Wohnung war es sehr gemütlich und entspannt. Wir haben viel gespielt und gelacht. Leckeres Essen gab es auch an allen Tagen. Sonntag haben wir liebe durchreisende Verwandte am Bahnhof getroffen, ein kurzes aber sehr schönes Treffen und wieder ein spannender Ausflug für unsere Tochter. Es gab mehr Tagesnickerchen als erhofft, ich konnte mich auch viel hinlegen, Schlaf nachholen, entspannen, das hat mir gut getan.

Tag 7: Obwohl noch nicht Abend ist, schonmal eine Wertschätzung, weil ich gerade dabei bin. Unsere Süße hat mich heute in der KiTa fast gar nicht verabschiedet, so freute sie sich, endlich dort zu sein. Es war schön, dass sie gar keinen Abschiedsschmerz hatte und ich ganz in Ruhe zur Arbeit gehen konnte. Außerdem kann ich heute auch einen ganzen Tag arbeiten und viel schaffen, das schafft mir gerade ein sehr gutes Gefühl. Dafür habe ich diese Woche sehr viele schöne Events eingeplant, darüber freue ich mich auch gerade.

Tag 8: Das Tagesprogramm begann heute mit einem sehr schönen Brunch mit einer lieben Freundin, wundervoll! Außerdem scheint die Sonne und der Wind lässt die Blätter der Bäume rauschen – ein Geräusch, das ich sehr liebe. Am Abend habe ich meinem Mann ein kleines Geschenk gemacht und er hat sich total gefreut, weil er sich (ohne dass wir bisher darüber gesprochen hatten), genau das gewünscht hatte. Toll! 🙂

Tag 9: Heute war ein supervoller Tag mit vielen Terminen, aber es ist trotzdem alles reibungslos gut gelaufen und ich konnte nebenbei sogar noch ein paar kleine Erledigungen schaffen, das hatte ich gar nicht erwartet. Ich hatte u.a. einen schönen runden Seminarabschluss, eine fruchtbare Teamsitzung und einen angenehm-netten Nachmittagstermin. Obwohl ich relativ spät zu Hause war, konnten unsere Tochter und ich noch ein bisschen Spaß machen und dann ist sie einfach und schnell eingeschlafen. Nun habe ich noch ein bisschen Zeit in Ruhe für mich, seufz, wie schön!

Tag 10: Heute habe ich nach langer Zeit eine liebe Freundin endlich mal wieder gesehen, wir haben schön zu Mittag gegessen und Eis gab es anschließend auch noch. Das Wetter war sommerlich und angenehm, am Nachmittag haben wir noch schön mit unserer Tochter auf dem Spielplatz im Schatten gesessen.

Damit dieser Artikel nicht noch länger wird, geht es ab jetzt weiter in Teil II…*

Eure

Catrin Grobbin

* Gerade habe ich beschlossen, den Artikel doch noch weiter zu unterteilen, die zwei Einzelteile sind doch immer noch seeeeehr laaaang!