Gemeinsam geht es oft besser als allein – mit anderen schneller weiter kommen

Vielleicht kennst du das auch: Wenn du allein vor einer Aufgabe sitzt, kommst du häufig einfach nicht voran. Es geht vielen so, allein, sind manche Aufgaben noch schwerer als sie sowieso schon sind bzw. sie scheinen schwer.

Das trifft für viele für Aufgaben zu, aber auch für Ziele, die man sich setzt, wie z.B. mehr Sport machen oder das eigene Gewicht zu reduzieren.

Je unangenehmer die Aufgabe ist oder je weniger man überblicken kann, wie viel Aufwand sie bedeutet, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, diese lieber gar nicht erst anzugehen. Oder auch wenn man nicht weiß, wo man anfangen soll oder wenn man ÜBERHAUPT keine Lust darauf hat, anzufangen. 😉 Oder es kann auch sein, dass man es allein nicht hinbekommt, etwas Neues in den Alltag zu integrieren, wie z.B. regelmäßige Entspannungs- oder Bewegungspausen.

Gerade in solchen Fällen kann es überaus hilfreich sein, sich Unterstützung von anderen Menschen zu holen. Im folgenden Video gib es die Kurzfassung mit einigen Anregungen, wenn du gerade wenig Zeit zum Lesen hast. Im anschließenden Blogartikel stelle ich dir noch ausführlicher verschiedene Möglichkeiten vor, wie du dies tun kannst.

Und hier nun ausführlich verschiedene Möglichkeiten, wie du mit Hilfe von “sozialer Unterstützung”, d.h. mit Hilfe anderer Menschen in die Umsetzung kommen kannst.

Erzähl jemandem davon

Eine Möglichkeit, sich bei einem Vorhaben unterstützen zu lassen, kann z.B. sein, sich jemanden zu suchen, der mindestens weiß dass du daran arbeiten willst. Dadurch erhöhst du den “sozialen Druck”. Du könntest die andere Person z.B. auch bitten, ab und zu mal nachzufragen, wie es denn läuft oder einen bestimmten Termin absprechen, zu dem du “Bericht erstattest”.

Such dir eine/n Verbündete/n

Gemeinsam geht es noch leichter. Such dir einen Sportpartner oder eine Sportpartnerin, jemanden, der die gleiche oder eine ähnliche Aufgabe erledigen muss oder will. Wenn ihr zu festgelegten Zeiten oder auch zeitversetzt an der gleichen Sache arbeitet, könnt ihr euch austauschen und gegenseitig motivieren.

Der oder die Verbündete kann natürlich auch ein/e ExpertIn sein, die oder der dich unterstützt. Viele setzen z.B. gemeinsam mit einem Coach viel mehr um als allein oder “nur” mit Freunden, einfach weil “jemand vom Fach” noch viel mehr Ideen und passendere Anregungen geben kann als andere Menschen, die im Zweifel auch keine Idee haben. Auch die Tatsache, dass man für diese Art von Begleitung Geld bezahlt hat, führt dazu, eher umzusetzen als wenn man dies nicht tut.

Finde eine Gruppe

Noch besser als eine andere Person ist eine Gruppe, also mindestens noch zwei andere Leute. Zwei Menschen sind sich nämlich auch schnell mal einig, es sein zu lassen (außer natürlich, die andere Person ist dein Coach). Oder du bist sehr abhängig davon, dass dein/e Partner/in gesund bleibt oder motiviert bei der Sache ist.

Wenn du mehrere Menschen um dich hast, die gleichzeitig ein Vorhaben verfolgen, hast du auch eine Auswahl, wer dir mehr liegt und kannst gezielt Kontakte ausbauen und pflegen und dich dadurch motivieren (lassen).

Übrigens müssen gar nicht alle am selben Ort leben. Spätestens seit Corona, aber auch schon vorher hat sich herausgestellt, dass auch virtuelle Begleitung hervorragend funktioniert. Schon seit einger Zeit biete ich deshalb auch unregelmäßig gemeinsames online Co-Working an und integriere es in meine Coaching-Programme und Seminare gegen das Aufschieben.

Im folgenden, kurzen Video erkläre ich, wie gemeinsames Online-Arbeiten, das ich je nach Länge gern auch “Workathon” (für lange Einheiten) oder “Work-Sprint” nenne, geht. Wenn du die aktuellen Termine nachschauen oder dich anmelden willst, findest du mehr Informationen zum online-Co-Working auf dieser Seite.

Verschiedene Möglichkeiten, gemeinsam mehr zu schaffen

Wie kannst du mit anderen gemeinsam nun konkret mehr schaffen und weniger aufschieben? Es gibt verschiedene Möglichkeiten:

Austausch, gegenseitige Ermutigung und Unterstützung

Allein durch die Tatsache, dass du mit anderen Menschen verbunden bist und ihnen von deinem Projekt erzählen kannst, kannst du schon mehr ins Tun kommen und mehr Schwung aufnehmen. Allerdings kann es auch passieren, dass der Austausch mehr in Richtung “Kaffeeklatsch” oder “Klagerunde” driftete, deshalb ist es wichtig, eine gute Struktur zu haben.

Gegenseitige Beratung

Wenn der Austausch noch strukturierter betrieben wird und man sich gegenseitig dabei unterstützt, gute Lösungen zu finden, ist dies eine Form von gegenseitiger Beratung. Auch das ist eine gute Möglichkeit um die Ideen mehrerer Menschen zu nutzen. Kim-Oliver Tietze hat dafür z.B. die Methode der “Kollegialen Beratung” entwickelt.

Gemeinsames Arbeiten am Projekt eines Einzelnen

Einer stellt eine Frage und alle überlegen gemeinsam. Gemeinsames Brainstorming oder in schriftlicher Form Brainwriting ist eine super Methode, um mehr Anregungen zu generieren und auf neue Lösungen zu kommen. Viele Abschlussarbeiten sind auf diese Weise schließlich doch noch zu einem guten Ende gekommen.

In meinem Seminaren wurden außerdem schon wechselseitige Verabredungen zu “Abheftpartys” getroffen oder gemeinsamem Gartenaufräumen oder noch ganz vielen anderen Projekten. Der Kreativität sind hier fast keine Grenzen gesetzt.

Gleichzeitiges Arbeiten an eigenen Projekten

Das ist der absolute “Kracher”, wenn es um die Steigerung von Produktivität und das Vermeiden von Aufschieben geht. Alle sitzen zeitgleich an den Aufgaben, die sie allein nicht anfangen würden. Während man sich gegenseitig arbeiten sieht, arbeitet es sich einfach viel leichter. Und man fühlt sich gleichzeitig auch etwas beobachtet, was die Tendenz, sich ablenken zu lassen, im Zaum hält. und wer vorher auch noch laut sagt, was die Aufgabe ist, ist motivierter, hinterher auch zu berichten, dass es geklappt hat.

Gemeinsame Pausen

Wer viel arbeitet, soll auch Pausen machen. Nach getaner Arbeit, egal ob zeitgleich am gleichen Ort oder virtuell oder zeitversetzt, sollte man auch soziale Kontakt zur Erholung mit einplanen. Dabei kann man dann auch stolz berichten, was geschafft wurde und im Anschluss dann evtl. noch ein paar Fragen stellen und sich wieder gegenseitig beraten…

Kurz: Gemeinsam ist man weniger allein. Und gemeinsam arbeitet es sich auch wirklich besser. Probier es mal aus. Und dann berichte mir gern wie es geklappt hat.

Herzliche Grüße

Deine Catrin

Weniger Prokrastination und entspanntes Zeitmanagement mit der Ivy Lee Methode

In diesem Beitrag stelle ich dir eine sehr einfache Methode vor, die viele noch gar nicht kennen. Mit dieser Methode kannst du ohne viel Aufwand eine gute Planung machen. Dadurch kannst du effizienter arbeiten, mehr schaffen und dadurch motivierter bist, weil du nicht so eine endlos lange To-Do-Liste hast, die am Ende des Tages fast genauso lang ist wie am Morgen.

Die Methode besteht aus 6 einfachen Schritten, die ich dir im folgenden Video der Reihe nach erkläre:

Falls du lieber liest, hier die Zusammenfassung:

  1. Du notierst dir die 6 wichtigsten Aufgaben für morgen, wenn du am Abend vorplanst (oder für heute wenn du jetzt sofort anfangen willst)
  2. Bring die Aufgaben in die richtige Reihenfolge. D.h. sortiere sie nach Priorität 1 – 6, Priorität 1 ist am wichtigsten. (Meinen Artikel über Prioritäten findest du hier.)
  3. Do it! Erledige Aufgabe 1. 🙂 Hier für kannst du alle Techniken nutzen, die du kennst, z.B. große Aufgaben unterteilen, Pomodoro-Technik, Umgang mit Emotionen zur Aufgabe,…
  4. Überprüfe die restlichen Prioritäten 2 – 6. Stimmt noch alles? Falls nicht, passe die Prioritäten an.
  5. Erledige Aufgabe 2, dann wiederhole Schritt 4 und geh danach die nächste Aufgabe an, bis alles erledigt oder der Tag vorbei ist.
  6. Erstelle eine neue Liste mit 6 Aufgaben für den nächsten Tag.

Soweit die “reine Lehre”. Wenn du mir schon ein bisschen folgst, weißt du, dass ich die “Queen des Anpassens und Abwandelns” bin. D.h. ich empfehle u.U. auch, die Methode auf die eigenen Bedürfnisse anzupassen. D.h. von mir aus könntest du dir auch nur 3 Aufgaben vornehmen.

Wichtig ist aber, dass du realistisch planst. 20 – 30 To-Do’s für einen Tag sind in der Regel nicht zu schaffen. Und sich ständig zu viel vorzunehmen und das nicht zu schaffen, wirkt sich negativ auf die eigene Motivation aus. Dann fühlst du dich, als hättest du “nichts geschafft” und bist unzufrieden mit dir selbst. Im Gegenteil dazu fühlt es sich einfach gut an und ist motivierend, wenn du dein Tagwerk abends geschafft hast. Dann kannst du guten Gewissens deinen Feierabend genießen.

Insofern ist die Ivy-Lee-Methode einerseits gut geeignet, um weniger aufzuschieben, weil du gleich morgens weißt, womit du starten willst und nicht zuerst überlegen musst, was zu tun ist. Es gibt also eine Ausrede weniger ;-). Und dadurch, dass die wichtigste Aufgabe zuerst dran kommt, umgehst du den Impuls, dich davor womöglich zu drücken, weil die Aufgabe in irgendeiner Form unangenehm ist.

Und andererseits führt die Methode zu mehr Entspannung, weil du abends deinen Erfolg siehst und v.a. die wichtigsten Aufgaben schon erledigt hast.

Zur Geschichte der Methode:

1918 suchte Charles M. Schwab, der Präsident des zweitgrößten Stahlunternehmens der damaligen Zeit, “Bethlehem Steel”, einen Weg zu mehr Produktivität und Effizienz im Unternehmen. Ivy Lee war damals ein Experte für Produktivität und Schwab fragte ihn “Wie könnten wir in der gleichen Zeit produktiver sein?”. Ivy Lee antwortete: “Um das zu beantworten, brauche ich 15 Minuten mit Ihnen und Ihren Führungskräften. Danach können Sie die Methode drei Monate lang ausprobieren. Anschließend können Sie mir das Bezahlen, was Sie für angemessen halten.” Er bekam 25.000 US Dollar. Das wäre auch heute für 15 Minuten schon ein guter Lohn, aber damals war es ungleich mehr Geld. Daran sieht man, dass die Methode erstaunlich gut funktioniert haben muss. (Sie wird manchmal auch 25.000 $-Methode genannt.)

Die Vorteile der Methode auf einen Blick:

  • Klarer Fokus auf wenige Aufgaben. Du weißt genau, was zu tun ist.
  • Klarheit: Klare Prioritäten. Es ist ganz klar, was zu tun ist.
  • Weniger “Selbst-Beschummeln”, d.h. du merkst, wenn du das weniger wichtige zuerst machst.
  • Effizienz: Das Ziel ist möglichst ungestörte Arbeit ohne Ablenkung. Dafür kannst du z.B. ergänzend die Pomodoro-Technik nutzen.
  • Schriftlicher Überblick über die Aufgaben.
  • Motivation durch Erfolgserlebnisse durch das Erledigen und Abhaken wirklich wichtiger Aufgaben.
  • Einfache Anwendung: Papier und Stift reicht.
  • Leichter Einstieg am Morgen.

Probier es am besten jetzt gleich aus und erstell dir deine erste Liste nach der Ivy-Lee-Methode. Schreib mir gern, wie es geklappt hat.

Ich wünsche dir einen schönen, angenehmen, produktiven Tag!

Herzliche Grüße

Deine Catrin

Wie ich meine 1000 Dinge organisiere und dabei entspannt bleibe

Da ich immer wieder gefragt werde, wie ich die “1000 Dinge”, die ich so tue, unter einen Hut und organisiert kriege, habe ich im Rahmen meiner CatrinTVLive-Reihe einmal erklärt und gezeigt, wie ich das mache.

Hier gibt es das ganze Video zu sehen (ab 3:31 Minuten geht es mit dem Thema los):

Und für die Eiligen hier die Zusammenfassung:

Meine “1000 Dinge” bestehen aus einer halben Stelle an der Universität Hamburg sowie einer halben Stelle, in der ich freiberuflich offline wie online Trainings und Coachings gebe. Nebenbei sitze ich noch an meiner Doktorarbeit und habe außerdem Familie, d.h. meinen Mann und meine kleine Tochter. Und in meiner Freizeit bin ich sehr gern kreativ tätig. D.h. ich habe viele verschiedene “Baustellen”.

Wie organisiere ich mich zeitlich? Ich benutze…

… meinen Kalender (tatsächlich ein echter, richtig zum Anfassen),

… einen Google-Kalender für Terminüberblick (damit auch mein Mann für Planungszwecke meine Termine jederzeit einsehen kann),

… mein Handy (Erinnerungsfunktion, Einkaufszettel als Foto oder Notizen, Ideen als Notizen),

… To-Do-Listen.

Welche Zeitmanagement-Techniken nutze ich?

Prioritäten setzen (dazu gibt es auch einen eigenen Beitrag auf dieser Seite)
Der Trick ist, die Aufgaben zu erledigen, wenn sie noch “B-Priorität” haben, d.h. zwar wichtig aber noch nicht dringend sind.

Flexibel bleiben – Möglichkeit zum Umplanen haben

Atmen! Vor allem, wenn ich merke, dass ich gerade gestresst bin.

Hilfreiche Fragen: Wie könnte es einfach gehen? Wer könnte mir helfen? Was könnte mir helfen? Wie könnte ich das einfacher machen?

Im Fluss arbeiten und nicht dagegen, d.h. ich suche aus den Aufgaben aus, wonach mir gerade am ehesten ist

den richtigen Zeitpunkt wählen, z.B. Denkaufgaben am Morgen, Routinetätigkeiten im Mittagstief,…

(Das Gewinnspiel, das auf Facebook stattgefunden hat, ist leider bereits beendet. 🙁 Aber es gibt immer mal wieder ein neues. Also bleibt dran! :-))

Warum ich manchmal im Urlaub arbeite (so wie jetzt gerade)

Da ich ja aktuell schwerpunktmäßig Menschen sowohl​ dabei helfe, weniger aufzuschieben als auch entspannter zu leben, stellt sich vielleicht manchem die Frage, warum ich eigentlich im Urlaub arbeite. Wenn man die Work-Live-Balance betrachtet, wird ja eher empfohlen, im Urlaub komplett Abstand von der Arbeit zu haben, den Kopf richtig frei zu machen. Das würde ich auch unbedingt unterschreiben – wenn es das ist, was zur Entspannung beiträgt.

Wenn es aber wie in meinem Fall gerade eher verspannt und man ständig Gedanken und Ideen im Kopf hat​​ wenn Aufgaben wichtig und unauffschiebbar sind oder die Ideen schlicht sprudeln, weil endlich Raum dafür ist und die Arbeit Freude macht, dann würde ich sagen, in Maßen ist Arbeit durchaus auch im Urlaub erlaubt.

Gerade findet in meiner Abwesenheit an der Uni Hamburg z.B. eine Veranstaltung statt. Da meine Kollegin auch nicht da ist, schaue ich ab und zu in die Emails, um sicherzustellen, dass alles seinen Gang geht. Vorhin stellte ich fest, dass eine geplante Schlüsselübergabe nicht geklappt hat. Zum Glück habe ich reingeschaut, so konnte ich den Kontakt zu jemandem mit Schlüssel herstellen und kann nun beruhigt davon ausgehen, dass morgen alles glatt geht und niemand unglücklich vor verschlossenen Türen steht. ​​

​Freiberuflich mache ich ja wie oben schon erwähnt relativ kurz entschlossen nächste Woche eine Gratis-Challenge und dafür gibt es noch so einiges zu tun, nicht, weil ich es aufgeschoben habe, sondern weil die Idee erst vor einigen Wochen entstand, und gerade kreative Prozesse einfach Zeit brauchen.​ Und es macht mir gleichzeitig auch einfach total Spaß, mich dafür wieder in neue Dinge einzuarbeiten, zu organisieren, zu sehen, dass es ein Interesse an meiner Arbeit gibt und ich Menschen damit weiterhelfen kann! D.h. ich erlebe Flow, und das macht mich einfach zufrieden und glücklich.

Gleichzeitig bedeutet dies nicht, dass ich so arbeite wie sonst. Ganz im Gegenteil. Heute habe ich u.a.
– lecker und in Ruhe gefrühstückt
– lange und oft aus dem Fenster geschaut (sehr schöne Aussicht hier)
– Peterson und Findus geguckt
– mit Knete gespielt​​
– einen Regenbogen bewundert​
– in CatrinTV Live auf Facebook vom Urlaub geschwärmt​
​​​- einen schönen Spiel-Spaziergang im Regen gemacht
​- lecker Mittagessen gekocht und gemeinsam verspeist
– Ball gespielt
– ein Mittagspäuschen gemacht
– ​Kuchen gebacken
– einen Mini-Blogartikel mit Rezept draus gemacht​​​
– in die Uni-Arbeits-Emails geschaut und ein Problem gelöst​
– mich nett unterhalten​
– gekuschelt​
– ​diesen Newsletter​​​ geschrieben

Insgesamt ein sehr runder​​ Urlaubstag, finde ich!

Gleichzeitig muss man natürlich gerade als (Teil-)Selbständige darauf achten, nicht in einem 7/24-Hamsterrad zu landen. Deshalb sind natürlich auch Ruhezeiten ohne Arbeit absolut wichtig. Aber das funktioniert aus meiner Sicht nur dann, wenn alles so organisiert ist, dass man sicher sein kann, dass auch alles in der Abwesenheit läuft.​​ Irgendwann plane ich, für solche Fälle MitarbeiterInnen zu haben, die alles im Griff haben, bis ich wieder da bin. Aber bis es soweit ist, fühlt es sich einfach gut an, nicht soviel Arbeit anzusammeln und wichtige Projekte auch im Urlaub ein wenig im Blick zu behalten.

Wie hältst du es mit Arbeit im Urlaub? Schreib mir gern, wie du das machst und ob du die gleiche oder eine andere Meinung dazu hast.​​

So, und jetzt mache ich Urlaubs-Feierabend 

Herzliche Grüße

Catrin Grobbin

Dem Gefühl folgen und Prioritäten setzen

Hallo allerseits!

Na, habt Ihr mich vermisst? Ich hoffe doch schon. 🙂  Es ist eine Weile her, dass ich die Zeit gefunden habe, einen Artikel zu schreiben und böse Zungen könnten jetzt sagen, dass ich selbst ein Prokrastinationsproblem habe. Nein! Ich doch nicht! ;-))

Tatsächlich gibt es ja einen Unterschied zwischen auf-schieben und ver-schieben. Beim ersteren erledigt man alles andere zuerst, um einer unliebsame oder unangenehme Aufgabe aus dem Weg zu gehen. Beim zweiten geht es einfach darum, Prioritäten zu setzen und zu entscheiden, was zuerst dran ist und was warten muss. Und Mitte diesen Jahres war es für mich Zeit, einmal zu überprüfen, was ich gerade tue und ob sich das noch stimmig anfühlt. Dabei habe ich festgestellt, dass ein sehr wichtiges Projekt schon seit längerer Zeit keine Aufmerksamkeit mehr erhalten hat. Dass ich sehr viel “online” gemacht habe, aber dafür einiges “offline” vernachlässigt habe. Und diese Energieverteilung fühlte sich nicht mehr gut an.

Deshalb habe ich meine Prioritäten neu gesetzt und entschieden, dass das Projekt jetzt den Raum erhält, den es verdient hat. Ich habe mich gleich an die Arbeit gemacht und bin vollständig eingetaucht und habe den ganzen Sommer und Frühherbst – abzüglich Urlaub natürlich – in jeder freien Arbeitsminute dran gesessen. Flow sozusagen. Das fühlte sich richtig gut an!

Überhaupt kann ich sehr empfehlen, von Zeit zu Zeit zu überprüfen, ob das, was man gerade tut, noch die wichtigsten Prioritäten abdeckt. Oder ob eine Veränderung notwendig ist. Oft merkt man, dass es dringend Zeit ist, mal wieder zu stoppen und eine kleine Denkpause einzulegen, wenn sich eine innerliche Unzufriedenheit einstellt. Man arbeitet zwar, aber irgendwie fühlt es sich nicht mehr richtig an. Oder man ist nicht mehr voll und ganz zufrieden, obwohl die Arbeit sehr wohl effektiv ist.

Als Werkzeug kann man den Dingen Buchstaben zuordnen: A für sehr wichtig und dringend zu erledigen, B für sehr wichtig und (noch)  nicht dringend, C für weniger wichtig aber dringend (ja, das gibt es auch, ob Dinge, die der Aufrechterhaltung des täglichen Lebens dienen oder die wir für andere Leute tun) und D für weder noch. Zeitplanungsbücher empfehlen, A schnell selbst zu machen, B auch, C zu delegieren und D sein zu lassen. Nunja, ganz so einfach ist das wohl nicht. Aber eine regelmäßige “Inventur”, mit welchen Buchstaben ich die meiste Zeit des Tages beschäftigt bin, finde ich sehr sinnvoll und hilfreich. Und wer es schafft, die B-Prioritäten rechtzeitig zu erledigen, vermeidet zuviele A’s, die dann alle gleichzeitig “brennen”.

Soviel als erste Anregung dazu. Über dieses und verwandte Themen schreibe ich in der nächsten Zeit sicherlich noch mehr unter der Rubrik “Prokrastination”. Es passt aber gleichzeitig zur Entspannungsthematik und zur Achtsamkeit.

Und ich nehme mir hiermit offiziell vor, wieder regelmäßiger zu schreiben – weil es sich gut anfühlt.

Bis dahin herzliche Grüße

Catrin Grobbin

Welches Futter gebe ich meinem inneren Schweinehund?

Diese Frage wurde mir kürzlich in einem meiner Trainings gestellt. Gemeint war natürlich damit: Was gebe ich ihm, damit er mitmacht und mich nicht so ausbremst?

Diese Frage ist nicht so ganz einfach zu beantworten. Es gibt nämlich keine Antwort, die für alle gleichermaßen passt. Das ist zumindest mein Kenntnisstand nach umfangreicher Recherche und meine Erfahrung aus den zahlreichen Veranstaltungen und Coachings, die ich in den vergangenen 10 Jahren zu dem Thema durchgeführt habe. Es gibt nämlich aus meiner Sicht nicht „den einen inneren Schweinehund“, der bei jedem, der ein Aufschiebeproblem hat, wohnt. Vielmehr sind es sehr individuelle Gestalten, die da ihr blockierende Unwesen treiben. Deshalb fängt meine Antwort nicht gleich beim Füttern an, das kommt in einem späteren Beitrag.

Wer etwas an seinem Aufschiebeverhalten ändern möchte, der sollte sich die Zeit nehmen, seinen inneren Aufschiebe-Anteil möglichst genau kennenzulernen. Erst nach einer gründlichen (und sicherlich auch fortlaufenden) Selbstbetrachtung findet man heraus, wo des Pudels Kern steckt, d.h. woraus das eigene Aufschiebeverhalten entsteht. In einem nächsten Schritt kann man dann Wege finden, dieses Verhalten zu verändern.

Eine Übung dafür ist das „Tagebuch des Aufschiebens“, die ich auch in meinen Kursen aufgebe. Eins vorweg: Sie ist nicht sonderlich beliebt. Bei einer Erhebung im Rahmen meiner Forschung war diese Übung die absolut unbeliebteste von allen.  Gleichzeitig ist sie aber eine sehr wirksame, weswegen ich sie ungeachtet der Rückmeldungen unbeirrt weiterhin einsetze. Zu Risiken und Nebenwirkungen: Es ist nach dieser Übung nicht mehr so eine Weiteres möglich, sich selbst in die Tasche zu lügen. Prokrastinierendes Verhalten wird bewusst, man kommt sich selbst und seinem inneren Schweinehund dadurch schneller auf die Schliche.

Wer möchte, kann dazu gern mein Arbeitsblatt zum „Aufschiebe-Tagebuch“ nutzen. Es befindet sich auf einer ganz neuen Seite, auf die ich freie Inhalte zum Thema Prokrastination stelle. Für den Zugang ist eine einmalige Registrierung notwendig. Hier kommst du zu den Inhalten: https://catringrobbin.de/interessante-inhalte. Der Link zum freien Prokrastinations-Bereich ist aktuell ganz unten auf der Seite.

Wenn du weitere Fragen rund um das Thema hast, schreib mir gern einen Kommentar unter diesen Beitrag.

Ich wünsche viel Spaß und Erfolg bei deiner Entdeckungswoche!

Herzliche Grüße

Catrin Grobbin

Akzeptieren, was ist – Wie du aus ungeplanten Situationen das Beste machst.

Unsere Tochter ist seit zwei Wochen krank… Damit Ihr mich nicht falsch versteht, sie ist tagsüber nicht wirklich hinfällig, nur anhänglich, will und braucht bitte ansonsten aber genug interessante Kinderaction…

Ich gestehe, einige Tage hat mich diese Situation sehr gestresst und genervt. Vor allem diese Woche, als sich abzeichnete, dass sie noch die ganze Woche zu Hause bleiben muss. Ich hatte gestern und heute zwei Veranstaltungen, bei beiden Kursen war zuvor schonmal ein Termin ausgefallen. Schwierige Situation, Abwägen war gefragt. Wer kann zu Hause bleiben, wie geht das organisatorisch? Mangels Großeltern in der Nähe findet diese Diskussion immer nur zwischen meinem Mann und mir statt. Nicht die Riesenauswahl…

Es wurde schnell klar, dass ich wohl dieses Mal die Betreuung machen musste, keine Alternative möglich. Ich war wütend, frustriert und verzweifelt! Meine Termine schon wieder absagen? Kommt gar nicht in Frage! Wir soll das gehen? Sie mitnehmen? Das geht doch nicht! Und morgens auch noch in die Kinderarztpraxis?! GEHT ABSOLUT NICHT!

Aber dann schaffte ich es irgendwie die Kurve zu kriegen und es zu akzeptierten. Und siehe da: dadurch konnten Lösungen entstehen.

Schlussendlich habe ich gestern etwas später begonnen und dann bis zur Ablösung durch meinen Mann mit Tochter nebenbei das Seminar geleitet. Und heute sogar die ganzen drei Stunden. Und es hat funktioniert! Natürlich war es anders als sonst, für mich anstrengender und teilweise mit Ablenkung. Aber gleichzeitig gab es auch viel Freude und Entzücken im Raum über diese kleine Person, die so engagiert mitarbeiten wollte.

Wenn ich mir einmal auf die Schulter klopfen darf: Dies wurde auch möglich dadurch, dass es mir gelungen ist, die Situation so abzulehnen. Byebye Perfektionsanspruch, willkommen Flexibilität. Kind einfach alle Unterlagen auf dem Fußboden sortieren oder das Flipchart mit gestalten lassen, Mittagsschlaf auf meinem Rücken und dabei Auswertung einer Übung, Spaziergang über die Flure, während die Teilnehmer eine Entspannungsübung hören… Ging alles.

In diesem Sinne wünsche ich Euch für die nächste Zeit auch den Mut, Ungewöhnliches und Störendes annehmen und willkommen heißen zu können. Hoch lebe der Kontrast! Mich hat diese Erfahrung bereichert und wachsen lassen. (Wenngleich ich das natürlich auch nicht jede Woche wiederholen müsste…)

Herzliche Grüße

Eure Catrin Grobbin

Wann hast du das letzte Mal in Ruhe gegessen?

Wann hast du das letzte Mal so richtig in Ruhe gegessen? Langsam und genussvoll und nicht nebenbei oder schnell schnell?

Ich muss gestehen, ich weiß es nicht mehr so ganz genau. Ich will jetzt nicht groß darauf herumreiten, dass mit Kindern alles anders wird, aber es stimmt tatsächlich. Der Umstand, dass ich kaum noch dazu komme, selbst in Ruhe zu essen, wenn ich mit meiner Tochter zusammen bin, ist eine der Veränderungen, die mir manchmal wirklich zu schaffen machen. Wenn sie da ist, muss sie entweder selbst essen, dann esse ich so nebenbei, oder sie ist schon satt und möchte spielen, dann muss ich entweder rumdiskutieren, oder ich esse ganz schnell auf, um dann verfügbar zu sein. Und in den letzten Wochen war bei der Arbeit soviel zu tun, dass ich – so wie ich in meinen Entspannungsseminaren niemandem raten würde! – an meinem Schreibtisch neben der Arbeit gegessen habe, um keine Zeit zu verlieren.

Aber nun habe ich mir vorgenommen, das mal wieder zu ändern und langsamer oder mindestens in Ruhe zu essen!

Ein Nebeneffekt langsameren Essens ist, dass man dabei auch noch weniger isst, weil das Signal des Magens, dass das Hungergefühl weg ist, einige Minuten braucht, um anzukommen. Wenn man zu schnell ist, isst man darüber hinweg, d.h. zuviel. Als Ergebnis hat man nicht nur mehr Kalorien zu sich genommen, sondern fühlt sich hinterher oft überfüllt und schlapp. Im Gegensatz dazu fühle ich mich angenehm gesättigt und befriedigt, wenn es mir gelingt, in Ruhe zu essen und im richtigen Moment aufzuhören. Das gilt für die Hauptspeise genauso wie für den Nachtisch. Auch bei dem lange ich im Moment manchmal ordentlich zu, um damit gegen aufkommende Frustgefühle oder das Gefühl des Zu-wenig-bekommens anzugehen. Keine gute Strategie.

Ab sofort versuche ich, mindestens eine Mahlzeit am Tag wieder bewusster wahrzunehmen und so gut es geht in Ruhe einzunehmen. D.h. gemäß Achtsamkeitsübungen das Essen mit allen Sinnen wahrnehmen, erst anschauen und riechen, dann jeden Bissen langsam kauen und schmecken, anstatt einfach alles reinzuschaufeln und herunterzuschlucken. Ein Trick, um das Tempo zu reduzieren, ist es, nach jedem Bissen das Besteck abzulegen, anstatt es gleich mit der nächsten Portion vollzuladen. Ich bin gespannt, ob und wie oft ich das durchhalte. 🙂

Als kleine Motivation und Anregung habe ich ein kleines Video mitgebracht, zu einem wirklich laaaangsaaaamen Mahl:

Falls Du auch dazu neigst, zu schnell zu essen, lade ich dich herzlich ein, mein Experiment mitzumachen und es ein paar Tage langsamer zu versuchen. Mal sehen, wie es bei uns läuft.

Herzliche Grüße

Catrin Grobbin

(Farb)Kontraste

Das momentane Wetter lädt mich einfach dazu ein, Entdeckungen am Wegesrand zu machen. Heute möchte ich ein bisschen über die Farbkontraste (und andere Kontraste) schreiben. Damit meine ich einzelne Objekte, die herausstechen, weil ihre Farbe oder ihre Art von der sonstigen Umgebung abweicht. Manchmal muss man auch dafür ganz langsam unterwegs sein und ganz genau hinschauen.  So wie bei der roten Beere auf dem Beitragsbild. Gerade jetzt, bei dem grauen Wetter, was wir hier haben, leuchtet sie besonders schön hervor. Hier noch ein paar solcher schönen Farbkontraste, die mir unterwegs aufgefallen sind:

(Und nun wisst Ihr auch, wo ich gerade bin :))

Auch ansonsten im Leben gibt es jede Menge Kontraste. Z.B. warm – kalt, hell – dunkel, süß – sauer, oder auch Dinge, die laufen, wie ich will – Dinge, die anders laufen, als ich will. Gerade diese Unterschiede machen das Leben aus, machen es reizvoll und bunt. Während meines Studiums habe ich gelernt, dass Menschen, wenn sie in einen dunklen Tank mit körpertemperiertem Wasser schwimmen, völlig die Orientierung verlieren und schließlich ohnmächtig werden. Es gibt einfach zu wenig Kontrast, um sich zurecht zu finden. Unser Organismus ist auf den Umgang mit Kontrasten ausgelegt.

Manchmal fühlen sich Kontraste angenehm an, z.B. die warme Wohnung, wenn man aus der Kälte hereinkommt oder die kühle Brise an einem heißen Sommertag. Manchmal mögen wir den Kontrast eher weniger gern. Wenn z.B. jemand das Licht anknipst, wenn wir schön im Dunklen liegen bleiben wollten, oder wenn es regnet, wenn wir gerade einen Spaziergang machen wollten. Oder wenn das Kind spielen und Quatsch machen möchte, wenn man selbst gern einen gemütlichen Feierabend hätte. Aber auch diese Kontraste gehören dazu und sind wichtig. Durch sie lernen wir vieles besser wertzuschätzen. Und häufig können wir auch durch unsere Bewertung steuern, wie wir einen Kontrast erleben. So kann man bei Regen einen wunderschönen Spaziergang machen und die frische Luft genießen, den Regentropfen lauschen, wie sie auf die eigene Kaputze fallen, und in Pfützen springen – oder schlechte Laune kriegen und auf das miese Wetter schimpfen. Ich habe beides schon ausprobiert und mir hat die erste Version deutlich besser gefallen. 🙂

Vielleicht kann ich euch mit diesem Beitrag ja auch ermuntern, die Augen einmal offen zu halten, und selbst solche schönen Farbkontraste in der Umgebung oder auch überhaupt Kontraste im Leben zu entdecken. Und bei dieser Gelegenheit einmal wieder schön zu verlangsamen und das Leben zu spüren, wie es ist – einfach wunderbar.

Viel Spaß dabei

Catrin Grobbin

30 Tage Positiv-Bilanz-Challenge: Übung in Wertschätzung, Freude und Dankbarkeit Teil I

Gestern habe ich spontan eine neue “Challenge” begonnen, weil mir die letzte soviel Spaß gemacht hat. Ich habe mir vorgenommen, jeden Abend mindestens zwei Sachen aufzuschreiben, die gut waren, mir Freude bereitet haben, die ich wertschätze und/oder für die ich dankbar bin. Einigen habe ich spontan eine WhatApp–Nachricht dazu geschickt, aber dann dachte ich, es direkt hier hineinzuschreiben ist viel einfacher und besser, als Leute, die vielleicht gerade gar keine Lust darauf haben, mit Kurznachrichten zu bombardieren. 🙂 Außerdem ist die Übung auf diese Weise noch ein wenig dauerhafter. Wer mag, kann gern für sich selbst mitmachen oder in den Kommentaren etwas dazu schreiben.

Dieser Artikel wird dadurch ein wenig anders werden als die anderen, denn ich werde ihn ja nun 30 Tage lang immer wieder ergänzen. Es lohnt sich also, immer mal wieder vorbeizuschauen und weiterzulesen.

Tag 1 (Gestern): Ich habe eine schicke Powerpoint-Präsentation für einen Vortrag, den ich Montag halten werde, gebastelt, mit gaaaaanz vielen selbst gemalten Bildchen drin. Und ich hatte ein sehr nettes spontanes Mittagessen mit einem Kollegen. Außerdem haben wir abends wieder unser momentanes Lieblingsvideo angeschaut, das uns immer gute Laune macht, weil wir mitlachen müssen: Ganda Boys Laughter is medicine. Das waren ja schon drei (und ich könnte noch mehr aufzählen) schöne Sachen des Tages. So schwer ist die Challenge gar nicht…

Tag 2: Das Highlight des Tages war heute ein total schöner Familienausflug ins Niendorfer Gehege. Wir sind spazieren gegangen, haben Rehe mit Möhren- und Apfelstückchen gefüttert (nur ein ganz paar) und waren mit unserer Tochter auf dem Spielplatz. Das Wetter war super, Sonne aber nicht heiß, alle hatten Spaß, toller Tag! Außerdem gab es leckeres Spiegelei zum Frühstück und gerade bringt mein Mann die Kleine ins Bett und ich habe frei, um diesen Artikel anzufangen. 🙂 Ich bin schon gepannt, was es heute noch Schönes gibt und was ich morgen berichten kann!

Tag 3 – 6: Abends gab es irgendwie keine Gelegenheit, etwas aufzuschreiben, deshalb gibt es jetzt Wertschätzung für alle drei Tage zusammen. 🙂
Das Wetter war toll, wir waren viel gemeinsam draußen, die ganze Familie und auch ich und unsere Tochter zu zweit, das hat viel Spaß gemacht. Überhaupt hatten wir an diesem langen Wochenende viel schöne gemeinsame Zeit, auch in der Wohnung war es sehr gemütlich und entspannt. Wir haben viel gespielt und gelacht. Leckeres Essen gab es auch an allen Tagen. Sonntag haben wir liebe durchreisende Verwandte am Bahnhof getroffen, ein kurzes aber sehr schönes Treffen und wieder ein spannender Ausflug für unsere Tochter. Es gab mehr Tagesnickerchen als erhofft, ich konnte mich auch viel hinlegen, Schlaf nachholen, entspannen, das hat mir gut getan.

Tag 7: Obwohl noch nicht Abend ist, schonmal eine Wertschätzung, weil ich gerade dabei bin. Unsere Süße hat mich heute in der KiTa fast gar nicht verabschiedet, so freute sie sich, endlich dort zu sein. Es war schön, dass sie gar keinen Abschiedsschmerz hatte und ich ganz in Ruhe zur Arbeit gehen konnte. Außerdem kann ich heute auch einen ganzen Tag arbeiten und viel schaffen, das schafft mir gerade ein sehr gutes Gefühl. Dafür habe ich diese Woche sehr viele schöne Events eingeplant, darüber freue ich mich auch gerade.

Tag 8: Das Tagesprogramm begann heute mit einem sehr schönen Brunch mit einer lieben Freundin, wundervoll! Außerdem scheint die Sonne und der Wind lässt die Blätter der Bäume rauschen – ein Geräusch, das ich sehr liebe. Am Abend habe ich meinem Mann ein kleines Geschenk gemacht und er hat sich total gefreut, weil er sich (ohne dass wir bisher darüber gesprochen hatten), genau das gewünscht hatte. Toll! 🙂

Tag 9: Heute war ein supervoller Tag mit vielen Terminen, aber es ist trotzdem alles reibungslos gut gelaufen und ich konnte nebenbei sogar noch ein paar kleine Erledigungen schaffen, das hatte ich gar nicht erwartet. Ich hatte u.a. einen schönen runden Seminarabschluss, eine fruchtbare Teamsitzung und einen angenehm-netten Nachmittagstermin. Obwohl ich relativ spät zu Hause war, konnten unsere Tochter und ich noch ein bisschen Spaß machen und dann ist sie einfach und schnell eingeschlafen. Nun habe ich noch ein bisschen Zeit in Ruhe für mich, seufz, wie schön!

Tag 10: Heute habe ich nach langer Zeit eine liebe Freundin endlich mal wieder gesehen, wir haben schön zu Mittag gegessen und Eis gab es anschließend auch noch. Das Wetter war sommerlich und angenehm, am Nachmittag haben wir noch schön mit unserer Tochter auf dem Spielplatz im Schatten gesessen.

Damit dieser Artikel nicht noch länger wird, geht es ab jetzt weiter in Teil II…*

Eure

Catrin Grobbin

* Gerade habe ich beschlossen, den Artikel doch noch weiter zu unterteilen, die zwei Einzelteile sind doch immer noch seeeeehr laaaang!